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Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Downloaden (14,5 KB)

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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

  1. Zahlung

    Die vereinbarte Beförderungsvergütung ist im Voraus zu zahlen und die Voraussetzung für die Beförderung. Nach Eingang der Zahlung und des unterschriebenen Anmeldeformulars erwirbt der Fahrgast den Anspruch auf eine einmalige Beförderung mit dem Heißluftballon.

    Der Anspruch der Beförderung besteht nur bei Vorlage eines entsprechend gültigem Flugtickets.
     
  2. Vertragspartner

    Vertragspartner sind das durchführende Luftfahrtunternehmen und der Auftraggeber oder der Inhaber des Fahrscheins.

    In Einzelfällen kann ersatzweise ein anderes Luftfahrtunternehmen für die Durchführung der Fahrt eingesetzt werden.
     
  3. Fahrschein

    A. Vor der Beförderung erhalten Sie einen Fahrschein, der auf Sie persönlich bezogen ist.

    B. Der Fahrschein ist 3 Jahre ab Ausstellung gültig. In begründeten Fällen kann das Flugticket verlängert werden.

    C. Die Verlängerung bedarf der Schriftform.
     
  4. Beförderungstermine

    A.
    Der Passagier ist verpflichtet, sich um einen Beförderungstermin zu bemühen. Vereinbarte Termine in mündlicher oder schriftlicher Form sind verbindlich.

    B. Bei flugtauglichem Wetter starten wir täglich.

    C. Die Beförderungstermine werden von uns vorgegeben, erfolgen jedoch unter Berücksichtigung Ihrer Terminwünsche.

    D. Bei Terminabsagen aufgrund von Wetterbedingungen, Prüfterminen oder behördlichen Auflagen werden Ausweichtermine vereinbart.
     
  5. Nichtantritt oder Verspätung

    Für pünktliches Erscheinen am Startplatz ist der Fahrgast selbst verantwortlich. Nichterscheinen oder nicht rechtzeitige Absage mindestens 72 Stunden vor dem vereinbarten Termin führen zum ersatzlosen Verlust des gezahlten Fahrpreises. Eine Rückerstattung des Flugpreises ist in diesen Fall ausgeschlossen.
     
  6. Bearbeitungsgebühr

    A. Bei mehr als 3 Terminänderungen, jeweils innerhalb von zwei Werktagen vor dem Fahrttermin durch den Fahrgast, erhebt das Luftfahrtunternehmen eine Bearbeitungsgebühr von 25 €.

    B. Bearbeitungsgebühren sind vor Antritt des nächsten Termins zu zahlen, aber nicht später als 21 Tage nach Rechnungsstellung. Nicht rechtzeitige Zahlung führt zum ersatzlosen Verlust des Fahrscheins.
     
  7. Stornierung

    A.
    Im Monat der Buchung pauschal 60 €, jeder weitere angefangene Monat 8% des Ticketpreises. Eine Rückerstattung erfolgt nur gegen Vorlage des gültigen Flugtickets.

    B. Der Fahrschein ist übertragbar, bedarf aber einer schriftlichen Bestätigung durch das Luftfahrtunternehmen. Für die Änderung wird eine Gebühr von 30 € erhoben.

    C. Nach Ablauf der Fristen gemäß Ziffer 3B bestehen keine Ansprüche mehr zwischen den Vertragspartnern. Bezahlte Beträge sind nicht rückerstattungspflichtig.
     
  8. Haftung

    A. Die Haftung richtet sich nach dem Deutschen Luftfahrtgesetz und dem Warschauer Abkommen.

    B. Die Haftung des Luftfrachtführers ist in der Regel beschränkt. Schadenersatzansprüche aufgrund wetterbedingter Fahrtabsagen sind ausgeschlossen. Der Luftfrachtführer haftet nicht für Schäden, die durch Nichtbefolgung der Anweisung verursacht sind.

    C. Eine Haftung für Gepäck, Foto- und Filmgeräte wird nicht übernommen. Bei Mitnahme ist der Fahrgast selbst für die stoßsichere Verwendung während der gesamten Start-, Flug- und Landezeit verantwortlich.

    D. Schadensfälle und Verletzungen sind den Piloten und dem Luftfahrtunternehmen unverzüglich mitzuteilen.
     
  9. Körperliche Einschränkungen

    An einer Ballonfahrt kann jeder mit einer Mindestgröße von 1,30 m (Mindestalter 12 Jahre) teilnehmen, der auch eine Bergwanderung unternehmen könnte. Körperliche Einschränkungen und gesundheitliche Probleme sind uns spätestens nach Erhalt des Fahrscheins mitzuteilen. Andernfalls kann ein Ausschluss von der Fahrt erfolgen, der für beide Seiten unangenehm ist. Sprechen Sie vertrauensvoll über eventuelle Behinderungen bzw. Einschränkungen Ihrer Beweglichkeit (Knie/Hüfte) mit uns. Der Fahrgast muss für die Landung in die Hocke gehen können. Ihrer Sicherheit ist der größtmögliche Stellenwert eingeräumt. Bei Unsicherheiten fragen Sie bitte Ihren Hausarzt, ob er Einwände gegen eine Ballonfahrt hat, dieses gilt auch für Schwangere.
     
  10. Schadenersatzansprüche

    A.
    Schadenersatzansprüche wegen Fahrtabsagen aufgrund von Wetterbedingungen, behördlicher Auflagen oder Prüfterminen sind ausgeschlossen.

    B. Schadenersatzansprüche wegen Fahrtabsage am Startplatz sind ausgeschlossenen.

    C. Sollten Gründe, die nicht in der Verantwortung des Luftfahrtunternehmers liegen, eine kürzere Fahrt bedingen, gilt die Fahrt als durchgeführt.

    Das Luftfahrtunternehmen ist bemüht, Ihnen rechtzeitig Informationen über die Durchführung der Fahrt zu geben. Um dies zu gewährleisten, haben Sie dafür Sorge zu tragen, telefonisch erreichbar zu sein.
     
  11. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

    Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vereinbarung oder Teile hiervon ungültig sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen gilt eine der unwirksamen Bestimmungen wirtschaftlich möglichst nahe kommenden Vereinbarung. Der Gerichtsstand für die Rechtsstreitigkeiten ergibt sich aus dem Luftverkehrsgesetz. Im Übrigen gilt als Gerichtsstand das zuständige Gericht des Unternehmens.

    Rhein Mosel Ballonfahrten, Stand 01.11.2011

 

Wenn Sie nach Durchsicht der Unterlagen noch Fragen haben, rufen Sie uns an oder fragen Sie den Piloten vor Antritt der Fahrt.

Bitte vergessen Sie nicht Ihr Ticket mitzubringen!

Wir wünschen Ihnen zu Ihrem Abenteuer Ballonfahrt viel Vergnügen.